Video-Trends 2019 – Diese sollten Sie kennen - YouStream

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Video-Trends 2019 – Diese sollten Sie kennen

Während im 2017 63 Prozent der Unternehmen Videos zu Marketingzwecken nutzten, waren es im vorherigen Jahr stolze 81 Prozent. Laut Statistiken sind sich die meisten Marketingspezialisten sicher, dass die Filme der Firma geholfen haben, den Umsatz zu steigern. Somit wird Video-Marketing auch in diesem Jahr eine grosse Rolle für Marketer und Unternehmer spielen. Im heutigen Newsletter zeigen wir Ihnen, welche Trends Sie in der Branche erwarten.

1. Video Erfolge messen

Ein professionelles Video produzieren zu lassen ist für jedes Unternehmen eine Investition, die sich lohnen sollte. Geld auszugeben und auf Ergebnisse zu warten, gehört der Vergangenheit an. Marketing basiert auf Daten und sollte ohne Unsicherheiten vollzogen werden. Um den Erfolg messen zu können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten direkt auf den verwendeten Plattformen (YouTube, Vimeo, etc.). Dieses Jahr ist vor allem das A/B-Testing für Marketer sehr interessant. Sie können zwei beliebige Videos gegeneinander antreten lassen und herausfinden, welche Elemente Ihren Videos am besten bei Ihren Zuschauern ankommt. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit zwei Videos mit demselben Inhalt aber unterschiedlichen Thumbnails und Längen hochzuladen und nach ein paar Wochen sehen Sie, welches der beiden Filme besser angekommen ist. Ein geeignetes Tool dazu bietet Wistia.

Diese Punkte lassen sich messen:

Views: Anzahl Views (Achtung: Jede Videoplattform misst anders. Facebook zählt ab 3 Sekunden Zuschauen einen View, YouTube erst ab 30 Sekunden)
Play Rate: Sie sagt aus, wie viele aus den Gesamt-Impressionen sich das Video wirklich angeschaut haben.
Engagement: Zeigt, wie lange das Video im Durchschnitt geschaut wurde.
Conversion: Gibt Aufschluss darüber, wie viele nach dem Video eine Aktion ausgeführt haben.

2. Marketing Funnel mit Videos – clever eingerichtet

Der Funnel ist im Marketing eine bekannte Strategie, die potenzielle Kunden bis hin zu den tatsächlichen Käufern geschickt selektiert. Obwohl das Ziel natürlich ist, möglichst hohe Verkaufszahlen zu erreichen, machen diese nur noch einen kleineren Prozentsatz von der ursprünglichen Anzahl Menschen, die ein Produkt kennen, aus. Durch den Funnel kann das eigentlich Marktpotenzial gemessen und zukünftige Produkte erfolgreicher darauf zugeschnitten werden. Stetige Verbesserung ist ebenso im Video-Marketing eine wichtige Eigenschaft und der Funnel kann spezifisch darauf ausgerichtet werden. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Strategie und Analyse ist der Einsatz von mehreren Videos, die unterschiedliche Absichten aufweisen.

  1. Bewusstsein: In einem ersten Schritt geht es darum, grösstmögliche Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu gewinnen. Dies wird anhand eines Videos erreicht, das in erster Linie unterhaltsam für die breite Masse
  2. Interesse: Danach gilt es, das Interesse für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu wecken. Dafür eignen sich beispielsweise Erklärvideos
  3. Begehren: Hier wird versucht, den Zuschauer dazu zu bringen, das Angebot zu wollen. Anders als beim Interessewecken anhand nützlicher Infos, werden hier die Emotionen angesprochen. Eine Massnahme dazu sind Werbespots.
  4. Schlussendlich sind noch die potenziellen Kunden übrig, die bereits von ihrem Produkt überzeugt sind. Sie haben Ihr Angebot quasi im Einkaufskorb und trotzdem führt dies nicht immer zum Kauf. Es gilt also noch, ein Call-to-action-Video aufzubereiten. Das kann ein kurzer Social-Media-Clip

3. Neue Formate

Video-Marketer und Unternehmer kennen den Begriff Mobile-first und wissen wie wichtig er ist. Diese Ausrichtung des Marketings auf Smartphones bringt neue Herausforderungen mit sich und fordert kreative Lösungen. Im letzten Jahr haben wir von youstream in erster Linie bemerkt, dass Untertitel für Mobile-first-Videos essentiell sind. Eine neue Erkenntnis hingegen ist, dass hochformatige und quadratische Filme immer beliebter werden. Der Trend des Hochformats ist auf die Handydisplays zurückzuführen. Quadratische Filme eignen sich vor allem für die Social-Media-Kanäle sehr gut. Je nach Zielgruppe helfen wir Ihnen beim Entscheid, welches Videoformat für Sie persönlich am besten ist.

4. Audiovisuelles Employer Branding

Motivierte Mitarbeiter, die zum Team passen, sind für den langfristigen Erfolg einer Firma unabdingbar. Durch den zunehmenden Fachkräftemangel ist es insbesondere für kleinere Unternehmen immer schwieriger, die richtigen Talente anzuziehen. Deshalb entdecken immer mehr den Nutzen von Recruitmentvideos. Das Ziel bei diesen Filmen ist es, Sie als Arbeitgeber attraktiv und authentisch darzustellen. Als Ergebnis werden Sie mehr Bewerbungen erhalten und der Cultural-Fit erhöht sich. Im besten Falle beantwortet ein Recruitmentvideo alle Fragen, die einem Jobsuchender im Kopf schwirren. Das Produkt bietet somit für Sie und die potenziellen Bewerber einen Mehrwert.

Das Recruitmentvideo wurde in Zusammenarbeit mit Universum, dem Experten für Employer Branding, produziert und unter anderem in der Handelszeitung publiziert.

5. YouTube-Anzeigen vor TV-Anzeigen

Früher wollten die Unternehmen ihre Anzeigen im Fernsehen schalten. Damit konnten sie Tausende von Menschen direkt in ihren eigenen Wohnzimmern erreichen. In diesem Jahr jedoch werden weniger Firmen ihr Geld in Fernsehwerbung investieren und stattdessen auf Youtube-Anzeigen setzen. Youtube-Anzeigen sind nicht nur billiger als Prime Time TV-Anzeigen, sondern erreichen auch mehr Menschen.

Laut einer von Google in Auftrag gegebenen Nielsen-Studie erreicht YouTube allein auf dem Handy in einer durchschnittlichen Woche mehr Erwachsene während der Prime Time als jedes andere Kabelnetz. Als Alternative zu den YouTube-Anzeigen schienen zunächst Netflix-Anzeigen ebenso interessant zu sein. Jedoch ärgern sich die Netflix-Konsumenten bereits jetzt darüber, weshalb Unternehmen auf YouTube-Anzeigen setzen sollten. Dort erreichen Sie ein grosses Publikum, das nichts dagegen hat, Anzeigen vor Videoinhalten zu sehen, da sie es sich von der Plattform gewohnt sind.

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