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youstream in den Top 10 beim ZFF 72!

Am Zürich Film Festival 2018 fand der grösste Filmwettbewerb der Schweiz statt – das ZFF 72. Über 200 Filmschaffende haben am Wettbewerb teilgenommen und ihre Kreativität unter Beweis gestellt. Das Thema lautete: Schuldig. youstream hat an diesem coolen und aussergewöhnlichen Projekt mit Vergnügen mitgemacht und es in die TOP TEN geschafft.

Der Wettbewerb setzte sich aus der Aufgabe zusammen, in 72 Stunden einen maximal 72 Sekunden langen Film zu produzieren. Eine verlockende Herausforderung, der sich Rafael Gschwend und Reto Liesching von youstream motiviert stellten. Zu ihrer Konkurrenz gehörten Filmproduzenten aus insgesamt 14 verschiedenen Ländern. Von über 500 Anmeldungen reichten lediglich 201 Personen den Film tatsächlich ein.

 

Jeder konnte mitmachen
Zum einen bewerteten zwei Fachjurys die eingereichten Videos und zum anderen zählten die Votes der weltweiten Online-Community. Das ZFF 72 hat in erster Linie die Absicht, Filmbegeisterte zu inspirieren und sie zu kreativen Leistungen zu bewegen. Während das Thema vorgegeben wurde, war das Genre frei wählbar. Jedes Video wurde gleich behandelt – egal, ob es dokumentarisch, fiktional oder animiert ist.

Die Fachjury hat den Film von youstream «Herr Bartli» in die Top Ten gewählt. Rafael Gschwend und Reto Liesching haben in der vorgegebenen Zeit das Konzept, den Dreh, die Tonaufnahmen und den Schnitt erfolgreich umgesetzt.

 

Die zwei Produzenten des Videos verraten Ihre Vorgehensweise

Was war die grösste Herausforderung beim Filmwettbewerb?
Reto Liesching: Es war nicht einfach, in so kurzer Zeit eine Idee zu finden, die sich von den anderen abheben wird. Ausserdem war die Animation des Zwergs eine Herausforderung und zeitaufwendig. Dieser sollte ja möglichst echt aussehen.

Rafael Gschwend: Für mich waren auch der Zeitdruck und die begrenzten Mittel die grössten Herausforderungen. Gleichzeitig ist dies aber auch das Spannende an diesem Wettbewerb.

Inwiefern waren die Mittel begrenzt?
Rafael Gschwend: Es hiess eine Geschichte zu erfinden, die mit verhältnismässig wenig Aufwand und ohne Budget zu realisieren war. Deshalb entschieden wir uns dafür, «Herr Bartli» zu produzieren. Bei diesem Konzept waren keine Schauspieler und Crew vonnöten.

Der Hund ist also kein gebuchter Schauspieler?
Reto Liesching: (lacht) Nein. Meine Aufgabe war es, die realen Gartenaufnahmen zu liefern. Mehr oder weniger durch Zufall konnte ich Mili (den Hund) auftreiben und die Aufnahmen damit aufwerten. Mit Hilfe eines versteckten Leckerli und dank der guten Erziehung des Hundes konnten wir Mili perfekt in Szene setzen.

Wie habt ihr den Gartenzwerg Bartli erstellt?
Rafael Gschwend: Für das Modeling (Formen) und die Animation der Zwerge verwendete ich das Programm Cinema 4D. Damit kann man unter anderem Figuren formen – ähnlich wie das mit Lehm gemacht würde. Danach musste ich die Zwerge so anmalen, dass sie alt und abgenutzt daherkommen. Um den Arm natürlich zu bewegen, konstruierte ich eine Art virtuelles Knochengerüst.

Und wie hast du den Gartenzwerg in die reale Landschaft gesetzt?
Rafael Gschwend: Ich arbeitete mit Adobe After Effects, womit man viele Bildebenen übereinanderlegen und bearbeiten kann. Um ein natürliches Gesamtbild zu gestalten, fügte ich virtuelle Schatten und Lichteffekte ein. Damit der Hund vor den Zwergen durchlaufen konnte, musste ich ihn in jedem Bild ausschneiden und wieder einfügen.

Stammen die Hintergrundgeräusche (Wind, Hund, Schubsen) von den Aufnahmen?
Rafael Gschwend: Nein, ich habe alle Töne im Nachhinein über das Filmmaterial gelegt. Neben den Naturgeräuschen habe ich noch Musik und den Sprechertext eingespielt. Mit den Tönen versuchte ich die Zuschauer auf eine falsche Fährte zu locken, damit sie bis am Schluss glauben, dass das Umfallen des Gartenzwergs etwas mit dem Hund zu tun hat.

 

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